LYRIK.

Gedankenstrom

Aufhören, Schönes zu erschaffen
Sich zu Neuem aufraffen
Sich Inspiration verschaffen
Und sich Instrumente beschaffen
Nicht nur Oberflächem hinterherrennen
Sich von Altem trennen
Sich selbst nicht mehr kennen
Das Unbekannte benennen
Und stets dafür brennen
Anstatt immer nur herumzuflennen
Sich dem Unerwarteten bekennen
Die Überraschung erkennen

Und wieder und wieder
Spielen sie die gewohnten Lieder
Knien abermals nieder
Das ist mir alles zuwider

Wende mich ab
Sehe das Blatt
Reiße es ab
Streife es glatt
Ich habe es satt
Doch meine Glühbirne hat
Immer noch unendlich Watt