LYRIK.

Du!

(Ich)
Zwang
Sprache
Reden
Blicke
Un
Un
Un
Unsicherheit
Auf den Kopf gefallen
Liegen gelassen
Verspottet in Gedanken
Belächelt im Geheimen
Kritisiert hinter Wänden
Unbemerkt
Aufgestanden
Weggeschlichen
Hass Hass Hass
Messer im Kopf
Schneiden im Herzen
Tränen in Wirklichkeit
Hohe Türme
Springen
Fallen
Empor
Klettern
Fallen
Springen Empor Springen. Ich liebe mich.

LYRIK.

Sehnsucht nach Inspiration

Die Kreativität bleibt mir fern
Ich blicke stur geradeaus
Doch alles, was ich sehe, ist Leere
Bin umgeben von diesem und jenem
Aber die Kreativität bleibt mir fern
Ich will zeichnen, schreiben, malen
Formen, Worte, Farben
Schwirren umher
Hier und da
Und in meinem Kopf
Aber bilden keinen Knoten
Denn die Kreativität bleibt mir fern
Ich sehne mich nach Inspiration
Und durchsuche mein Bewusstsein
Nach Lösungen, Ideen, Visionen
Doch weiß ich nicht, wo sie sind
Da wird mir klar
Ich kann es nicht
Und gebe auf
Resigniert
Und frage mich
Weshalb bleibt mir die Kreativität nur so fern?

winterdreams 002

LYRIK.

Zeig mir deine Augen

Er ist da
Ich bin da
Wir blicken uns an
Er offenbart, was mir verborgen bleibt
Verpackt die Wahrheit in Lüge und Schmeichelei
Alles ist vertauscht
Nichts ist so, wie es zu sein scheint
Und doch ist es das, was er sieht
Aber ist es auch das, was ich sehe, was er mir zeigt?
Ich sehe Schlechtes im Guten
Der Moment ist kurz
Und mein Verstand ist beschränkt
Das bin nicht Ich, die er mir zeigt
Sie ist anders
Sie ist schön und sie ist hässlich, aber sie ist nicht Ich
Manchmal ist sie sehr speziell
Manchmal ist sie charmant
Manchmal ist sie scheußlich
Aber nie ist sie Ich
Er zeigt mir nicht, was mir verborgen bleibt
Er erzählt mir keine Wahrheit
Er lügt und lügt und lügt
Bis man ihm glaubt
Ich bin verliebt in die Unwahrheit
Und hasse sie zugleich
Spiegel, zeig mir deine Augen. Ich will aus ihnen sehen

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Foto: Dirk Brzoska