GEDANKEN.

Wunschwolken

Ich bilde mir ein, im Himmel Formen zu erkennen, die sich losreißen, laufen, leben. Ich möchte gern mehr davon haben. Sie unterhalten mich recht gut. Immer nach oben schauen ist jedoch anstrengend. Also schließe ich die Augen, fühle die Wolken. Sie fühlen sich an wie Zuckerwatte. Ich greife hinein. Nichts klebt. Sondern überrascht mich mit Figuren, die durch die Hände in meinen Kopf gelangen. Ich bin in einer anderen Welt. Ich taste tiefer und finde undefinierbare Dinge, die mich neugierig machen. Ich will ganz eintauchen und meinen Kopf in den Wolken versenken.