LYRIK.

Schrill und weniger schrill

Er ist geblieben der Ton
Versunken in den Augen voller Tränen
Dann kehrte er zurück
Im siebten, elften und dritten Nein

Ich glaubte, ihn zu sehen
Ihn erhaschen zu können
Aufsaugen
Wollte ich dich
Du makelloses Etwas
Ein Reim
Ein Vers
Ein Wort und Blätter die umher schwingen
Schaukeln auf mir
In mir

Wo bin ich geblieben
Weggeblieben
Hängengeblieben
Stehen geblieben
In einem Chaos der Vernunft
Stränge ziehen wie Stränge an Haarsträhnen, die stumpf brechen und sich aufspitzen
Am Klang dieser Schönheit

Ich höre hin und will rauschen
Selbst
Will ich dich berauschen
Dir etwas klauen
Mittwoch

Oder morgen
Klagen über gestern
Vorgestern ausgerümpelt
Und ich lasse mich gehen

Sterben lasse ich dich und wieder genauso belebe ich mich
Über die Lippen zu dir
Mit einem Geräusch namens Feind
Doch wir kennen uns
Ganz gut

Woher kommt dein Maul
Fragte ich. Höre ich mich sagen, nun. Flüstern. Schreien
Im Rufen nach der Antwort
Hallte nur ein Ton, aus vielen Ecken wider und
Ich blieb Sitzen
Liegen
Rollte weg
Zu dir hin
Der Ton formte sich
Aus dem Nichts wieder in schwarzes, dickes Gold
Bevor er eine Wolke bestens
Klingender Scherben
Hervorstieß
Die mich ausnahmen

Es zischt
Dachte ich
Doch eigentlich meinte ich

Blitz
Und donnerndes Gelächter
Moment Moment

Blitz
Und donnerndes Gelächter.

 
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